VIV-ARTE ® KINÄSTHETIK-PLUS BEWEGUNGSSCHULE VAP + VAT®
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Projektbericht: VAP-Teacher Level 1-4

Verfasst von: DGKP Doris Sigl

Kepler Universitätsklinikum, Neuromed Campus

1. Persönliche Erfahrung und Ziele
„Kinästhetik … Nein, nie wieder mache ich eine Kinästhetikfortbildung. Das lässt sich sowieso nicht umsetzen und die erklären mir nur wieder, dass das bei meinen Intensivpatienten nicht anzuwenden sei.“
Das war mein Believe bevor ich mit Viv-Arte in Berührung gekommen bin. Bei uns im Haus wurde das VAP-Konzept von Frau Eder Melanie implementiert und gelebt. Melanie ist meine Arbeitskollegin und als ich sie das erste Mal sah, als sie nach dem VAP-Konzept bewegte, dachte ich so bei mir „Wow, das will ich auch können!“ Also gab ich dem Konzept eine Chance und meldete mich zu den Grundmodulen an. Eine der ersten Fortbildungen überhaupt, bei der ich mich am Abend nochmal zum Buch setzte, weil es so spannend und toll war. So praxisnahe. Damit begann mein Weg mit Viv-Arte und ich freute mich schon sehr darauf, ihn weiter zu gehen. In den gesamten Grundmodulen und in der folgenden Weiterbildung zum VAP-Advisor habe ich kein einziges Mal gehört, dass ein Transfer bei diesem oder jenem Patienten nicht durchführbar sei. Deswegen fiel es mir gleich gar nicht schwer, mich für die VAP-Teacherausbildung anzumelden. Naja, ein bisschen vielleicht. Schließlich ist eine solche Ausbildung auch privat eine große Herausforderung. Definitiv leichter hat diesen Schritt eine meiner Kolleginnen aus dem VAP-Advisor Kurs gemacht, Monika Pohler. Die Entscheidung, die Ausbildung zum VAP-Teacher zu machen, fiel gemeinsam. Wie eingehend schon erwähnt hat das Konzept Frau Melanie Eder bei uns im Haus implementiert. Melanie hat uns geschult und gefördert, natürlich hat sie sich gewünscht, dass sie Verstärkung in Form von weiteren VAP-Teachern bekommt. Melanie hat ordentlich Werbung gemacht. So fiel der gemeinsame Entschluss, von Monika und mir, die Ausbildung zu machen und die Reise ins ferne Ulm, quasi das VAP-Mekka, anzutreten. Meine persönlichen Ziele sind einfach erklärt.
Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass Konzept am Neuromed Campus und auch am restlichen Kepleruniversitätsklinikum zu implementieren und dadurch meinen Beitrag zur Gesunderhaltung des Personals und der Förderung der Patienten zu leisten. Gemeinsam mit Melanie Eder und Monika Pohler sind wir, wenn Monika und ich die Ausbildung abgeschlossen haben, an unserem Standort drei VAP-Teacher und können uns somit gegenseitig unterstützen, dieses Großprojekt in Angriff zu nehmen. Es ist einfacher, wenn ein Konzept auf sechs Beinen steht und nicht nur auf zweien.
Ein Fernziel sozusagen, für das man sicher einen langen Atem und Durchhaltevermögen braucht.
Ein allgemeines Nahziel ist für mich, die Terminologie von Kinästhetik auf Viv-Arte Pflegekonzept, kurz VAP, in meinem Sprachgebrauch und dadurch auch im Sprachgebrauch von KollegInnen, KursteilnehmerInnen sowie Vorgesetzten zu verändern. Das Wort Kinästhetik ist zum Teil so negativ behaftet, dass es mir wichtig erscheint, sich davon zu distanzieren und klarzustellen, dass Kinästhetik nicht gleich VAP ist. Mal schauen wie das läuft, möglicherweise wird aus diesem Nahziel auch ein Fernziel oder bleibt ein andauerndes Ziel.
Mein persönliches Nahziel, welches sich auf den Titel meiner Arbeit bezieht, wäre es meinen Perfektionismus, dem Prozess zu opfern. Mut zur Lücke und nicht ein unumstößliche Ziel im Kopf zu haben und sich damit selbst den Weg zu verbauen, sondern sich auf die Flexibilität des Konzeptes einzulassen.

VAP-Teacher, Facharbeit Level 1-4
Projektbericht
Doris Sigl Level 4.pdf
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