VIV-ARTE ® KINÄSTHETIK-PLUS BEWEGUNGSSCHULE VAP + VAT®
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Facharbeit von Frank Schlößer Viv-Arte® Fachberater

© Frank Schlößer, Ausbildung Viv-Arte® Fachberater, Lehrgang Nr. 0731, April 2012

1. Einleitung


Ich bin seit 1993 Krankenpfleger und seit 1995 am Universitätsklinikum Ulm beschäf­tigt.

Im selben Jahr begann ich mich mehr oder weniger intensiv mit Kinästhetik zu beschäftigen. Seit 2001 arbeitete ich auf einer Urologischen Intensivpflegestation auf der es eine breite Akzeptanz und ein hohes Interesse für Bewegungsförderung gab. Wir hatten im Laufe der Zeit einen Bewegungslehrer, eine Fachberaterin Viv - Arte® Kinästhetik PLUS und mehrere Kollegen die die Fachkraft für kinästhetische Mobilisation absolviert hatten, unter anderem auch ich. Wir haben an einer pflegewissenschaftlichen Studie unter dem Titel: „Pilotstudie zur Auswirkung eines präoperativen Bewegungsschulungsprogram­mes auf Mobilität, Schmerzen und postoperativer Verweildauer bei Patienten mit elekti­ver medianer Laparatomie“ teilgenommen. Ziel war eine präoperative Bewegungsschulung. Wir hatten eine klare Vorstellung was wir bei unseren Patien­ten bei Blasenkrebs und dem Anlegen einer Neoblase erreichen wollten. Die Wiederherstellung der Mobilität nach operativen Eingriffen zur Verbesserung der Lebensqualität. Die Teilnahme, das Mitwirken an dieser Studie hat uns viele neue Erkenntnisse ermöglicht, vor allem in den Bereichen des körperlichen, des seelischen und sozialen Befindens des Patienten. Ja Bewegungsförderung in pflegerischen Interventionen ist ein wichtiges Element für die weitere Zukunft des Patienten.

Aufgrund von Umstrukturierungen am Universitätsklinikum Ulm wechselte ich meinen Arbeitsplatz innerhalb des Klinikums auf die anästhesiologische Intensivstation.

Die Kolleginnen und Kollegen hatten ein älteres Wissen in Kinästhetik. Die Schulungen lagen ca. 15 bis 20 Jahre zurück. Die Umstrukturierungen innerhalb des modularen Schulungssystems (Modul 1 bis 4) in kinästhetischer Mobilisation hatten die Kolleginnen und Kollegen weniger bewusst wahr genommen.

So kam ich auf eine Station die Patienten oft mit einem Laken in Richtung Kopfende zogen. Häufig wurde ein knick ins Fußteil integriert um ein hinunter Rutschen zu verhindern. Die Fersen wurden freigelagert (auch wenn der Patient wach war und seine Beine bewegen konnte). Meine Kenntnisse und mein Wissen dem der Wirkung der pflegerischen Bewegungsförderung in pflegerischen Bewegungsinterventionen bewogen mich die Ausbildung zum Viv Arte® Fachberater in kinästhetischer Mobilisation zu besuchen. Hintergrund der Erkenntnis:

 

  1. Patienten die durch Langzeitbeatmung kaum noch die Finger bewegen konn­ten und Kontrakturen im Sprunggelenk hatten.
  2. Man sollte und muss Wissen dem der „Heilkraft der Bewegung“ in pflegeri­schen Interventionen anpassen
  3. Das Wissen über die Komplexitäten der Alltagskompetenzen, der Steuerung der Bewegung und der Intuition muss erweitert werden
  4. Aufgrund vieler praktischer Erfahrungen bezüglich positiver Erkenntnisse der Förderung der Alltagskompetenzen und auch dem der Teilnahme an der pflegewissenschaftlichen Studie wurde mir sehr bewusst, welche Heilkraft die Förderung der Bewegung grundsätzlich hat.
  5. Mein Wissen und meine Kompetenz wollte ich aus diesen Gründen in den Zusatzqualifikationen zum Viv - Arte® Fachberater Kinästhetik PLUS und zum Viv - Arte® Fachlehrer Kinästhetik PLUS erweitern.
  6. Mein Ziel des Besuchs der Zusatzqualifikationen, das vorhandene Wissen meiner Kolleginnen-/Kollegen im täglichen pflegerischen Alltag zu ergänzen und zu erweitern.

 

2. Mein eigener Lernprozess

2.1. Ausgangssituation

Nach meinem Entschluss Fachberater Viv-Arte® Kinästhetik-PLUS zu werden, habe ich die Situation noch einmal neu bewertet, mit Kollegen/innen meiner Station und mit Erfahrenen in kinästhetischer Mobilisation von anderen Stationen gesprochen.

Ich erfuhr, dass vor einigen Jahren auch hier mit kinästhetischer Mobilisation begonnen wurde und dass damals viele Mitarbeiter geschult wurden. Der Prozess konnte nur teilweise fortgeführt werden, da die zum Mentor (heute Fachberater) geschulten Kolleginnen die Station verlassen hatten. Ich traf sowohl bei den langjährigen, als auch bei den neueren Mitarbeitern auf viel Zustimmung, als ich von meinem Vorhaben erzählte.

 

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